Synonyme für Berberitze: Bubenstrauch, Dreidorn, Essigscharf, Kuckucksbrot, Sauerdorn, Spießdorn, Spitzbeerlie, Zitzerlstrauch
Wissenschaftlicher Name: Berberis vulgaris L.
Familie: Berberidaceae (Berberitzengewächse)
Zweimal im Jahr fallen uns die dornigen Berberitzen ins Auge: im Mai und Juni, wenn die bis zu vier Meter hohen Büsche über und über behängt sind mit den gelben, süß duftenden Blütentrauben. Dann wieder ab August bis in den Winter hinein, wenn aus den befruchteten Blüten saure, leuchtend rote Beeren gewachsen sind. Jede für sich ist recht schmal walzenförmig. Zusammengenommen bilden sie große rote Farbteppiche, die als letzte im Jahr am Strauch stehen bleiben, wenn alle Blätter bereits gefallen sind. Die Früchte werden beim Reifen immer saurer. Die Blütenfarbe findet sich wieder im Inneren der Pflanze: Das Holz und besonders die Wurzeln sind leuchtend gelb bis orange gefärbt. Der Strauch ist dicht mit einzelnen bis zu mehreren stehenden Dornen besetzt, die von der Genese her umgewandelte Blätter sind. Am liebsten wächst die Berberitze in Heckengemeinschaften, lichten Wäldern, an sonnigen Hügeln und Hängen. Alle Pflanzenteile, mit Ausnahme der reifen Früchte, sind wegen der enthaltenen Alkaloide schwach giftig.